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LadelösungenNews
13. April 2026

«Wir sorgen dafür, dass unsere Kunden mit Elektromobilität keinen Aufwand haben»

Ladestationen in Wohnliegenschaften werden immer wichtiger. Für Verwaltungen und Eigentümer bringt Elektromobilität jedoch oft zusätzlichen Aufwand. Christoph Sollberger erklärt im Interview, wie AGROLA mit ihrer Lösung Kundinnen und Kunden entlastet.

Herr Sollberger, was genau verbirgt sich hinter dem Angebot «Charge IMMO» von AGROLA und welche Anforderungen lösen Sie damit für die Immobilienbranche?

«Charge IMMO» gibt Verwaltungen die Möglichkeit, Elektromobilität komplett an AGROLA auszulagern. Wir betreuen den Endkunden vollumfänglich und direkt: von der Bestellung der Ladestation, über die Abrechnung des Stroms, bis zum technischen und administrativen Support. Wenn die Verwaltung möchte, kann sie uns auch die Abrechnung des Stromzählers übertragen. So stellen wir nicht nur die Abrechnung der Strombezüge der Endkunden sicher, sondern wir kümmern uns auch um die Stromrechnung der Energieversorger.

An wen richtet sich «Charge IMMO» primär: Eigentümerinnen und Eigentümer, Verwaltungen oder Stockwerkeigentümergemeinschaften und wo sehen Sie aktuell die grösste Nachfrage?

Unser Angebot richtet sich gleichermassen an alle von Ihnen erwähnten Anspruchsgruppen. Das grösste Bedürfnis von Verwaltungen ist eine verlässliche Betreuung der Endkunden, ein Sorglospaket, welches ihren eigenen Aufwand im Bereich Elektromobilität möglichst klein hält.

Was unterscheidet «Charge IMMO» konkret von anderen Ladeinfrastruktur-Angeboten auf dem Markt?

AGROLA unterscheidet sich primär durch ihr einfaches und transparentes Preismodell, in dem auf variable Preise verzichtet wird. Die Abonnementen-Preise vieler anderer Anbieter sind eine Kombination aus einem Fixpreis und einer variablen Komponente, die sich in Abhängigkeit von der Strommenge (KWh) berechnet. Zusätzlich verfügen wir über unsere eigene Ladekarte, mit der sowohl zu Hause als auch an öffentlichen Ladestationen geladen werden kann. Der Kunde erhält sämtliche Ladung in einem Dokument abgerechnet. Das ist sehr praktisch und übersichtlich.

«Charge IMMO» gibt Verwaltungen die Möglichkeit, Elektromobilität komplett an AGROLA auszulagern.

Christoph Sollberger

Leiter Verkauf Ladelösungen

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Wie läuft ein typisches Projekt von der ersten Anfrage bis zur betriebsbereiten Ladeinfrastruktur ab?

Mit schweizweit über 180 Installationspartnern sind wir in der Lage rasch und unkompliziert eine Offerte zu erstellen. Wird die Offerte akzeptiert, wird eine Grundinstallation mit eigenem Zähler, Lastmanagement und Flachbandkabel installiert. In einem Informationsschreiben werden die Bewohnerinnen und Bewohner der Liegenschaft über das neue Angebot informiert. Über einen Link können sie das für sie passende Abo auswählen und mit dem Laden beginnen.

Welche Rolle spielen Betrieb, Abrechnung und Monitoring im Alltag von Immobilienverwaltungen? Wie entlastet AGROLA damit ihre Kundschaft?

Verwaltungen möchten erfahrungsgemäss mit dem Thema Elektromobilität keinen Aufwand haben. Mit uns ist das möglich – wir übernehmen den Betrieb der Anlagen, kümmern uns um die Abwicklung von Mieterwechsel, stellen die Abrechnungen aus und überwachen das Ladenetz, um bei allfälligen Störungen schnell reagieren zu können So übernehmen wir die gesamten Mehraufwände und den Betrieb der Ladestationen, währenddessen die Verwaltungen bzw. deren Kunden vom Angebot profitieren können.

Übernimmt AGROLA die Abrechnung und den Support auch in Liegenschaften, in denen Ladestationen bereits vorhanden sind?

Ja, das machen wir sogar sehr gerne. Falls noch keine Grundinstallation mit Flachbandkabel und Lastmanagement-System vorhanden ist, schauen wir, wie die Ladestationen in ein neues, stabiles System überführt werden können. Jeder Standort wird von uns einzeln beurteilt. Natürlich sind wir darum bemüht, möglichst wenig Anpassungen vornehmen zu müssen.

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Immer häufiger wird die Kombination von Ladeinfrastruktur und Photovoltaik diskutiert. Wo liegen aus Ihrer Sicht die grössten Synergien?

Idealerweise wird der Strom von Photovoltaikanlagen dort verbraucht, wo er produziert wird. Dadurch werden die Stromnetzte entlastet. Mit Elektroautos ist der Verbrauch vor Ort möglich. Der Eigenverbrauch des PV-Stroms steigt und man hat weniger Stromkosten am Netz.

Welche Entwicklungen erwarten Sie in den nächsten fünf Jahren bei der Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern in der Schweiz?

Mit der Annahme der Motion «Recht auf Laden» wird ab 2027 / 2028 jeder Mieter die Bereitstellung einer Ladestation anfordern dürfen. Die Verfügbarkeit von Ladestationen in Mehrfamilienhäusern wird dadurch massiv zunehmen.

Wenn potenzielle Käufer heute noch zögern: Was ist Ihr wichtigstes Argument, sich jetzt mit Ladeinfrastruktur zu befassen?

Aufgrund der strengen CO2-Emissionsvorgaben wird das Angebot an Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor stark abnehmen. Gleichzeit kommen stetig neue preisgünstige Elektrofahrzeuge auf den Markt mit hohen Reichweiten von über 500 Kilometer. Wer heute in Ladeinfrastruktur investiert, ist also frühzeitig vorbereitet, steigert den Wert seiner Immobilie und bietet den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern ein attraktives, zukunftsfähiges Angebot.

Wo sehen Sie neben Mehrfamilienhäusern das grösste Entwicklungspotential der Elektromobilität?

Die Elektrifizierung von Lastwagen ist in den letzten zwei Jahren stark vorangeschritten. Der Bund fördert die Elektrifizierung von dieselbetriebenen LKW-Flotten von KMUs mit dem Förderprogramm «in charge». E-Lastwagen verbrauchen viel Strom. Die Strombeschaffung spielt daher in diesem Bereich eine zentrale Rolle. Kann mit einer Photovoltaik-Anlage Strom direkt beim Kunden produziert werden? Kann mit einer Batterie der teure Strombezug aus dem Netz finanziell attraktiv minimiert werden? Die Strombeschaffung muss selbstverständlich auf den aktuellen und zukünftigen Strombedarf abgestimmt werden. In Bezug auf die Ladeinfrastruktur stellt sich die Frage, welche Anzahl an Ladestationen und welche Leistungen für den geplanten Einsatz der Lastwagen sinnvoll sind. Alle Elemente -der Strombezug, die Grösse der Ladeinfrastruktur, die Grösse und der Einsatz der Lastwagenflotte etc. - müssen aufeinander abstimmt werden, um die finanzielle und technische Stabilität des Gesamtsystems längerfristig sicherzustellen. AGROLA verfügt in diesem Bereich bereits über beträchtliche Erfahrung, die wir unseren Kunden bei der Konfiguration, der Planung, der Umsetzung und dem Betrieb gerne zur Verfügung stellen.

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Mit unseren massgeschneiderten, skalierbaren und ausbaufähigen Ladelösungen sind Sie für die Zukunft bestens gerüstet.

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