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LKW an AGROLA Wasserstoff-Tankstelle
WasserstoffMedienmitteilung
8. Juni 2026

AGROLA und LANDI reagieren auf veränderte Marktbedingungen im Wasserstoffbereich

Ende Dezember 2026 legen die LANDI Genossenschaften Zofingen, Sempach-Emmen und Luzern-West ihre AGROLA Wasserstofftankstellen still. Die Nachfrage blieb hinter den Erwartungen zurück. Am Grundsatz der Technologieoffenheit halten AGROLA und die LANDI Genossenschaften fest.

Die von den LANDI Genossenschaften Zofingen, Sempach-Emmen und Luzern-West betriebenen AGROLA Wasserstofftankstellen in Zofingen (AG), Rothenburg (LU) und Schötz (LU) werden Ende Dezember 2026 stillgelegt. Der Entscheid wurde gemeinsam mit AGROLA als Konzeptgeberin getroffen.

Brennstoffzellenfahrzeuge sind auf Schweizer Strassen weiterhin nur begrenzt verbreitet. Die gestiegenen Energiekosten der vergangenen Jahre haben die Herstellung und Nutzung von grünem Wasserstoff verteuert. Entsprechend blieb die Nachfrage insbesondere im Transport- und Logistikgewerbe hinter den Erwartungen zurück. «Die Nachfrage nach Wasserstoff hat sich in den vergangenen Jahren nicht wie erwartet entwickelt. Um einen wirtschaftlichen Betrieb der Standorte sicherzustellen, müssen wir die Wasserstofftankstellen in Zofingen, Rothenburg und Schötz stilllegen. Dieser Schritt fällt uns nicht leicht», sagt Daniel Bischof, Vorsitzender der Geschäftsleitung von AGROLA. Die betroffenen Kundinnen und Kunden werden frühzeitig über die Stilllegung informiert. Für die Mitarbeitenden an den Standorten hat der Entscheid keine Konsequenzen. Es kommt zu keinem Personalabbau.

AGROLA sieht im Energieträger Wasserstoff weiterhin Potenzial für die Dekarbonisierung von Mobilität und Energieversorgung. Gemeinsam mit ihren Partnern setzt AGROLA weiterhin auf Technologieoffenheit und verfolgt unterschiedliche Ansätze für eine emissionsarme Mobilität. «Wir beobachten die Marktentwicklung weiterhin aufmerksam. Gemeinsam mit den LANDI Genossenschaften engagieren wir uns dort, wo tragfähige wirtschaftliche Perspektiven für eine emissionsarme Mobilität in der Schweiz bestehen», erklärt Daniel Bischof.

Die Medienstelle der AGROLA AG steht Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Medienkontakt: presse@agrola.ch, Tel. 058 433 50 05

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